Mit Medienkritik gegen Falschmeldungen: Start der FakeHunter Junior

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Nach dem großen Erfolg des Planspiels „Die FakeHunter“ setzen die Büchereizentrale Schleswig-Holstein und die Aktion Kinder- und Jugendschutz Schleswig-Holstein e.V. ihre Zusammenarbeit fort, um auch jüngere Kinder für Falschmeldungen zu sensibilisieren. Gefördert wird das Vorhaben durch das Land Schleswig-Holstein.
Mit dem neuen Planspiel „Die FakeHunter Junior“ unterstützen Bibliotheken Schulen als Bildungspartner bei der Vermittlung von Informations- und Recherchekompetenz. Spielerisch werden Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Klassen an Methoden herangeführt, um einen kritischen Umgang mit digitalen und analogen Medien zu erlernen und Falschinformationen zu erkennen.

„Die FakeHunter Junior sind ein weiterer Baustein, mit dem Bibliotheken als außerschulischer Lernort die Medien- und Informationskompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken.“
Oke Simons
Direktor der Büchereinzentrale Schleswig-Holstein
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Im Zentrum des neuen Planspiels steht ein Zeitungsbericht über ein geplantes Großbauprojekt, der in der fiktiven Gemeinde Seedorf für Aufruhr sorgt. Während die Erwachsenen bereits eine Protestveranstaltung organisieren, zweifelt eine Gruppe Kinder an der Wahrheit der Geschichte. Gemeinsam treffen sie sich nach der Schule in der Bibliothek, um der Sache auf den Grund zu gehen. Unterstützung erhalten die Nachwachsdetektive von den Schülerinnen und Schülern der teilnehmenden Klassen: Mit verlässlichen Recherchen über Kindersuchmaschinen wird der Zeitungsbericht genau unter die Lupe genommen und einem Faktencheck unterzogen. Was Fake News sind und wie man sie erkennt, zeigt ein Trickfilm, der extra für das Planspiel angefertigt wurde. Kinder lernen so während eines Besuchs in der Bibliothek, wie schnell falsche Informationen selbst Erwachsene verunsichern können und was man dagegen tun kann. Zum offiziellen Start der Junior-Version macht ein Webinar Bibliotheken fit für die Durchführung des rund zweistündigen Planspiels.

Förderung

Die Förderung durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein in Höhe von 28.300 Euro ermöglichte es, das Planspiel gemeinsam mit einer bibliothekarischen Arbeitsgruppe aus Kiel und Neumünster, der Krimiautorin Sabine Trinkaus und dem Hamburger Trickfilmer Till Penzeck zu entwickeln und den Bibliotheken in Schleswig-Holstein zur Verfügung zu stellen.

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