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Erstes Fortbildungsprogramm für 2017 veröffentlicht

Fobi 1 2017 Titel 221.12.2016 – Wie müssen Stellen- oder Arbeitsplatzbeschreibungen strukturiert sein? Wie reagieren Sie im Bibliotheksalltag souverän auf verbale Entgleisungen, unangemessene Kritik und Provokationen? Fortbildungen zu diesen und weiteren Themen bietet die Büchereizentrale Schleswig-Holstein im ersten Halbjahr 2017 an. Im Bereich der Leseförderung wird zudem der Lübecker Schauspieler Rainer Rudloff veranschaulichen, wie Lesungen lebendig werden können und Kathrin Reckling-Freitag demonstriert, wie Bibliotheken SchülerInnen mit ihren Angeboten bei der Erstellung von Facharbeiten unterstützen können. Speziell an MitarbeiterInnen der Fahrbüchereien in Schleswig-Holstein richten sich im nächsten Jahr zwei Seminare: Für neue LeiterInnen von Fahrbüchereien wird eine Fortbildung zum Thema „Führungskompetenz“ angeboten, Innendienstkräfte können ihre EDV-Kenntnisse in einem Aufbau-Workshop vertiefen.

Das gesamte Fortbildungsprogramm mit Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Foto: © BZSH

Eröffnung der Kinder- und Jugendbuchwochen: Vorhang auf für das größte Lesefest in Schleswig-Holstein!

KJBW Erffnung Elmshorn 2016 11 1415.11.2016 – Die landesweiten Kinder- und Jugendbuchwochen mit rund 300 Veranstaltungen in gut 80 Büchereien und Schulen im Land sind eröffnet. Den Startschuss für das landesweit größte Lesefest gab Bernd Heinemann, Vizepräsident des Schleswig-Holsteinischen Landtags, gestern in der Stadtbücherei Elmshorn. Arne Tiedemann, Elmshorner Autor und Bibliothekar an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater, präsentierte unter dem Motto „Mit dem schlimmsten Rechnen“ einen Ausschnitt aus seinem neuen Programm, in dem er einen satirischen Rückblick auf seine Schulzeit wirft. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Schülerinnen der Bismarckschule Elmshorn unter der Leitung von Musiklehrer Matthias Wichmann.

Der Vizepräsident betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung von Büchereien und Bibliotheken im digitalen Zeitalter: „Wir wissen um die wichtige soziale Funktion des Vorlesens. Es bringt Menschen jeden Alters zusammen und ermöglicht einen generationenübergreifen Austausch über das Medium des Buches“.

„Leseförderung ist ein wichtiges Anliegen öffentlicher Büchereien in Schleswig-Holstein. Die Kinder- und Jugendbuchwochen tragen seit mehr als 30 Jahren erfolgreich dazu bei, Kinder und Jugendliche für das Lesen zu begeistern. Die Beschäftigung mit Büchern und Geschichten fördert die Entwicklung der Lesekompetenz, die Grundvoraussetzung für die aktive Teilhabe an unserer Gesellschaft ist“, erklärte Heinz-Jürgen Lorenzen, Direktor der Büchereizentrale Schleswig-Holstein.

Einen Überblick über die öffentlichen Veranstaltungen in den nächsten zwei Wochen gibt es hier, die Pressemitteilung zur Eröffnung findet sich im Pressebereich der Homepage.

Abgebildete Personen
Obere Reihe v.l.n.r.: Ute Rudat (Stadtbücherei Elmshorn), Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen (Direktor der Büchereizentrale Schleswig-Holstein), Bernd Heinemann (Vizepräsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages), Thorsten Mann-Raudies (Stadtverordneter der Stadt Elmshorn), Dirk Moritz (Stadtrat der Stadt Elmshorn), Arne Tiedemann. Untere Reihe: Schülerinnen der Bismarckschule Elmshorn mit ihrem Lehrer Matthias Wichmann

Foto: © J. Sauerbrey/ Leitwerk

„Lesen macht Leben leichter“ – Alphabetisierungskampagne startet in nächste Projektphase

26.09.2016 – DAlphabetisierung c Sauerbreyie Büchereizentrale Schleswig-Holstein und der Landesverband der Volkshochschulen stellten am vergangenen Freitag die landesweit ersten Alpha-Points vor. Mit der Präsentation dieser öffentlich zugänglichen elektronischen Infostellen startete die Alphabetisierungskampagne „Lesen macht Leben leichter“ in die nächste Phase. Kulturministerin Anke Spoorendonk würdigte das Projekt, das von den schleswig-holsteinischen Sparkassen finanziert wird.

In den kommenden Wochen werden in 17 Büchereien und 13 Volkshochschulen in ganz Schleswig-Holstein weitere Alpha-Points eingerichtet, die sowohl den Zugang zu Fachinformationen als auch Anregung zum Selbstlernen ermöglichen. Kulturministerin Anke Spoorendonk hob die Bedeutung der Kampagne hervor: „Wir alle wissen, dass das Eingeständnis, nicht lesen zu können, bei vielen Betroffenen ein starkes Schamgefühl hervorruft. Es kostet Überwindung, einen solchen Schritt zu wagen. Gerade deshalb sind Einrichtungen wie die Volkshochschulen und Bibliotheken passende Orte für Hilfsangebote. Als Bildungseinrichtungen des Volkes unterstützen sie die Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und stärken ihre sozialen und kommunikativen Fähigkeiten.“

Die Pressemitteilung zur Veranstaltung findet sich im Pressebereich der Homepage.

Weitere Informationen zur Kampagne "Lesen macht Leben leichter" unter: www.lesen-macht-leben-leichter.de

Foto: © Jens Sauerbrey