10 Jahre FerienLeseClub

14.06.2019 - Seit 2009 haben mehr als 45.000 Kinder und Jugendliche aus ganz Schleswig-Holstein am FerienLeseClub (FLC) teilgenommen und über 300.000 Bücher in den Sommerferien gelesen. Rund 30.000 Zertifikate wurden in den vergangenen zehn Jahren an fleißige Vielleser verliehen.

„Das spätere Leseverhalten von Menschen wird in den Kindheitsjahren geprägt. Begeisterung für das Lesen zu wecken und die Freude am Entdecken neuer Welten aus Büchern zu fördern ist wertvoll und wundervoll“, sagte Bildungsministerin Karin Prien, die auch Schirmherrin des FerienLeseClubs ist. Dass sich viele Kinder  schon auf das Lesen in den Ferien freuten, wisse sie aus ihrem privaten Umfeld. Besonders dankbar sei sie denen, die sich engagieren und jungen Menschen über die eigene Lesebegeisterung  das Lesen nahe zu bringen, sagte die Ministerin.   

„Der Ferienleseclub ist eine Erfolgsgeschichte, auf die die Bibliotheken in ganz Schleswig-Holstein stolz sind. Seit 10 Jahren vermitteln sie mit dieser besonderen Form der Leseförderung Schülerinnen und Schülern Spaß am Lesen. Gleichzeitig ist der FerienLeseClub mittlerweile ein fester Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen Bibliothek und Schule – und das, obwohl die Aktion in den Sommerferien stattfindet“, ergänzt Oke Simons, Direktor der Büchereizentrale.

Gefeiert wurde das Jubiläum des FerienLeseClubs am vergangenen Freitag (14.06.) mit einem Lesefest in der Stadtbücherei Kaltenkirchen. Zu Gast war der Hamburger Kinderbuch-Autor Jakob M. Leonhardt, der vor drei 5. Klassen des örtlichen Gymnasiums las, bevor unterschiedliche Spiele- und Entdeckerstationen zum Mitmachen einluden.

Pünktlich zum Ferienbeginn heißt es anschließend in 61 Bibliotheken im ganzen Land: Auf geht’s in den Lesesommer! Sechs Wochen lang können sich Schülerinnen und Schüler auf den Ferien-Lesestoff in ihrer Bücherei stürzen. Neue Romane und Sachbücher stehen schon in den gut gefüllten Regalen bereit und laden zum Schmökern ein. Der Arena Verlag unterstützt die FLC-Büchereien mit Buchpaketen im Wert von 5.200 Euro.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Foto: © Niels-Jonas Simons