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Start der Dezembergeschichten in Schleswig-Holsteins Bibliotheken

02.12.2013 – Anke Spoorendonk, Ministerin für Justiz, Kultur und Europa, öffnete das erste Kalendertürchen des Adventskalenders zum Zuhören und Mitmachen

Heute starten in Schleswig-Holstein zum achten Mal in Folge die „Dezembergeschichten – Ein Adventskalender zum Zuhören und Mitmachen". An jedem Schultag im Dezember öffnen Schülerinnen und Schüler landesweit zusammen mit ihrer Lehrkraft einen zum Datum passenden Briefumschlag mit einer Adventsgeschichte. Anschließend lesen die Lehrerinnen und Lehrer die Geschichte des Tages vor, die mit einem Rätsel oder Spiel im Unterricht vertieft werden kann.

32 öffentliche Büchereien stellen dieses besondere Angebot zahlreichen Schulen in ganz Schleswig-Holstein in der Vorweihnachts­­zeit zur Ver­fü­­gung. Mit dem 2006 von der Büchereizentrale Schleswig-Holstein eingeführten Projekt soll die Kooperation von Bibliotheken und Schulen unterstützt und ein aktiver Beitrag zum Aufbau und zur Stärkung von Lesemotivation und Lesefreude bei Kindern geleistet werden.

„Das Vorlesen von Geschichten gehört einfach zur Adventszeit. Was gibt es nicht Schöneres, als in den dunklen Tagen gemütlich zusammenzusitzen und Geschichten zu hören? Kinder lieben das und es steigert ihre Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Es ist wichtig, diese Tradition zu erhalten und mit den Dezembergeschichten unterstützen wir diese Vorlesekultur in den Schulen", sagte Regine Berthold von der Büchereizentrale, die das Projekt koordiniert.

In der Gemeindebücherei Süderbrarup, in der die landesweite Auftaktveranstaltung stattfand, öffnete Ministerin Spoorendonk das erste Kalendertürchen.

Großer Auftritt für Kinder- und Jugendbücher

Kinder- und Jugendbuchwochen Schleswig-Holstein feierten ihren 30. Geburtstag!

„Hilfe, ich hab‘ meine Lehrerin geschrumpft“, Autorenlesung mit der bekannten Kinderbuchautorin Sabine Ludwig für zwei 5. Klassen des Gymnasiums HarksheideVom 4. bis zum 16. November fanden in zahlreichen Öffentlichen Bibliotheken und Schulen wieder die landesweiten Kinder- und Jugendbuchwochen statt. Autoren, Illustratoren, Geschichtenerzähler und Liedermacher waren eingeladen, um ihre Freude an Literatur mit Kindern und Jugendlichen in Schleswig-Holstein zu teilen. Der Schwerpunkt der Veranstaltungen lag auf Autorenbegegnungen mit Schulklassen.

Bereits seit 1984 werden die Kinder- und Jugendbuchwochen von der Büchereizentrale Schleswig-Holstein koordiniert. In diesem Jahr hatten bei 290 Veranstaltungen an 73 Veranstaltungsorten Kinder und Jugendliche aus rund 400 Schulklassen die Chance, einen Autor oder Künstler persönlich kennen zu lernen, die Welt des Bücherschreibens zu erkunden und Anregungen zur Beschäftigung mit Büchern und zum eigenen Schreiben zu bekommen.

Gefördert wird das landesweit größte Leseförderungsprojekt vom Ministerium für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein. Schirmherr ist der schleswig-holsteinische Land­tags­präsident Klaus Schlie.

Den Startschuss für die 30. Kinder- und Jugendbuchwochen in Schleswig-Holstein gab Landtagspräsident Klaus Schlie am 1. November in der Stadtbücherei Norderstedt, wo sich einen Tag lang alles um ausgewählte Literatur für Kinder und Jugendliche drehte.

40 Jahre LEB und 25 Jahre neues Gebäude

Leihverkehrs- und Ergänzungsbibliothek feiert ihren 40. Geburtstag

Grußwort der Ministerin für Justiz, Kultur und Europa Anke Spoorendonk anlässlich der Jubiläumsfeier der Leihverkehrs- und Ergänzungsbibliothek am 11. September 2013 im Lesesaal der BibliothekDie Leihverkehrs- und Ergänzungsbibliothek (LEB) in Flensburg feiert in diesem Jahr ein Doppel-Jubiläum: Vor 40 Jahren als Landeszentralbibliothek Schleswig-Holstein gegründet, zog sie vor 25 Jahren in ihr neues Gebäude in der Waitzstraße. Anlässlich dieses Doppel-Jubiläums fand im Beisein der Ministerin für Justiz, Kultur und Europa, Anke Spoorendonk, am 11. September 2013 eine Feierstunde in der LEB statt. In ihrer Festrede bezeichnete die Ministerin die LEB als „Mutter aller Bibliotheken im Lande“ und betonte die kontinuierliche Erfolgsgeschichte der Einrichtung im Laufe von vier Jahrzehnten:
„Die LEB hat in 40 Jahren vielen Menschen unterschiedlicher Generationen zu neuem Wissen verholfen. Zu Bildung und Wissen, das diese Nutzerinnen und Nutzer befähigt hat und noch befähigt, anderswo im beruflichen Leben Entscheidungen zu treffen oder zu diesen beizutragen. Dies stellt einen sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Mehrwert dar, der nicht zu beziffern ist.“

Die LEB ist mit ihren umfangreichen Spezial-Beständen und Dienstleistungen eine zentrale Einrichtung für das öffentliche Büchereisystem in Schleswig-Holstein und in ihrer Funktion als Leitstelle für die Fernleihe, an der auch kleine Öffentliche Bibliotheken partizipieren können, in Deutschland einzigartig.