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Landesweite Eröffnung der 32. Kinder- und Jugendbuchwochen

KJBW Eroeffnung BadOldesloe 269

17.11.2015 – Die landesweiten Kinder- und Jugendbuchwochen mit rund 300 Veranstaltungen in gut 80 Büchereien und Schulen im Land sind eröffnet. Den Startschuss für das landesweit größte Lesefest gab Landtagspräsident Klaus Schlie am vergangenen Freitag (13.11.) in der Stadtbibliothek Bad Oldesloe. In einer zweisprachigen Lesung präsentierte Daria Wilke ihren bisher nicht auf Deutsch erschienenen Jugendroman „Die Narrenkappe“. Extra für die Kinder- und Jugendbuchwochen wurde im Vorfeld eine Auszugsübersetzung angefertigt, aus der die Hamburger Dolmetscherin Christine Mielsch vorlas. Begleitet wurde der Abend von Schülerinnen der Musikschule Bad Oldesloe an der Harfe.

Mit Daria Wilke und Stanislav Vostokov werden in diesem Jahr erstmals zwei russischsprachige Autoren im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchwochen auf Lesereise durch Schleswig-Holstein gehen. Ermöglicht wird dies durch VivaVostok, ein Programm der Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit der Internationen Jugendbibliothek München. Ziel ist es, den besten und spannendsten Kinder- und Jugendbuchautoren aus den Ländern Mittel- und Osteuropas die Tür zu öffnen, damit sie ihre Werke im deutschsprachigen Raum präsentieren können.

In seiner Eröffnungsrede hielt Landtagspräsident Klaus Schlie ein Plädoyer für das Lesen und warnte davor, dass der Rückgang der Lesefreude mehr als nur der Verlust einer Freizeitbeschäftigung sei. Mit Literatur würden junge Menschen rechtzeitig an Sachverhalte herangeführt, mit denen sie sich später auseinandersetzen müssten. Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen, Direktor der Büchereizentrale, ging in seiner Begrüßung auf die aktuelle politische Situation ein und betonte, dass es in Zukunft wichtig sei, Platz zu haben, um Menschen die Möglichkeit zur kulturellen Teilhabe bieten zu können.

Einen Überblick über die öffentlichen Veranstaltungen in den nächsten zwei Wochen gibt es hier, die Pressemitteilung zur Eröffnung findet sich im Pressebereich der Homepage.

Foto: © J. Sauerbrey

4. Schleswig-Holsteinischer Bibliothekstag

SHBibliothekstag Fischer Gesprch DrEckhardEichler c Gruebner15.10.2015 - Unter dem Motto „Bibliotheken für alle!“ fand gestern in Kiel eine der bedeutendsten regionalen Messen und Fachkongresse für den Bibliotheksbereich in Deutschland statt. Rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken kamen aus Norddeutschland und Süddänemark zusammen, um sich im Rahmen des Kongressprogramms über aktuelle und die Zukunft der Bibliotheken betreffende Themen wie „Bibliotheksangebote für Flüchtlinge“, „Neue Informationssysteme“ und „Sonntagsöffnung in Bibliotheken“ zu informieren.

Der 4. Bibliothekstag wurde von der Arbeitsgemeinschaft der bibliothekarischen Verbände in Schleswig-Holstein, der Universitätsbibliothek Kiel sowie von der Büchereizentrale Schleswig-Holstein veranstaltet. In seiner Eröffnungsrede betonte Wissenschafts-Staatssekretär Rolf Fischer die zentrale Bedeutung der Bibliotheken für das Land als Bildungseinrichtungen: „Bibliotheken sind starke Partner für Bildung, Kultur, Wissenschaft und lebenslanges Lernen und zählen damit zum Kernbereich der öffentlichen Daseinsvorsorge. Mit dem geplanten Bibliotheksgesetz wollen wir genau dies offiziell dokumentieren. Wir wollen endlich eine angemessene rechtliche Aufwertung des Bibliothekswesens erreichen und Bibliotheken als Standortfaktoren definieren, die im Rahmen der Sozialraum- und Stadtentwicklungsplanung sowie der Digitalen Agenda berücksichtigt werden sollen“.

Die Pressemitteilung zur Veranstaltung findet sich im Pressebereich der Homepage.

Foto: © C. Gruebner/ zbw

"Lesen macht Leben leichter" – Start für landesweites Netzwerk

Alphabetisierung Netzwerk15.10.2015 - Die Büchereizentrale Schleswig-Holstein und der Landesverband der Volkshochschulen haben im Rahmen der Kampagne „Lesen macht Leben leichter“ ein landesweites Netzwerk zur Alphabetisierung gegründet. Ministerpräsident Torsten Albig gab am Mittwoch, dem 07.10.2015, als Schirmherr in Kiel den Startschuss für diese Zusammenarbeit. Unterstützt wird das Projekt von den schleswig-holsteinischen Sparkassen.

Mit der Ärztekammer Schleswig-Holstein, den Berufsbildenden Schulen in Schleswig-Holstein, dem Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein e.V., dem Landesportverband Schleswig-Holstein e.V. und dem LandFrauenverband Schleswig-Holstein e.V. sowie der Bürgerbeauftragten des Landes Schleswig-Holstein wurde ein starkes Netzwerk aus Institutionen und Verbänden aufgebaut, die das Vorhaben unterstützen. Ziel ist es, effektiv über verschiedene gesellschaftliche Kanäle auf die Kurs- und Medienangebote der Volkshochschulen und Büchereien im Land aufmerksam zu machen und gleichzeitig das Bewusstsein für die Situation erwachsener funktionaler Analphabeten zu stärken. Mithilfe der beteiligten Verbände und Institutionen soll es gelingen, Betroffene über neue Wege anzusprechen, die bisher nicht erreicht werden konnten.

Ministerpräsident Torsten Albig hob die Bedeutung der Kampagne und des neugegründeten Netzwerks hervor: „Ich unterstütze diese Alphabetisierungs-Kampagne von Herzen. Sie will Mut machen und sagen: Ihr braucht euch dessen nicht zu schämen. Wir helfen euch. Jeder kann es lernen. Egal wann, egal wie alt“. Mit dem Netzwerk, in dem sich viele wichtige Partner und Akteure aus dem ganzen Land versammelt hätten, könne man viele Betroffene erreichen und Freunde und Kollegen über funktionalen Analphabetismus aufklären.

Die Pressemitteilung zur Veranstaltung findet sich im Pressebereich der Homepage.

Weitere Informationen zur Kampagne "Lesen macht Leben leichter" unter: www.lesen-macht-leben-leichter.de/

Foto: © Jens Sauerbrey