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FerienLeseClub 2018: Lesespaß statt Langeweile

FLC Logo Bild ohneUnterzeile06.07.2018 – Hurra, endlich Ferien! Sechs Wochen lang bleibt der Wecker still. Für gut 400.000 Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein beginnt heute die schönste Zeit des Jahres. Damit beim süßen Nichtstun keine Langeweile aufkommt, sorgen die Büchereien im Land mit dem FerienLeseClub (FLC) wieder für reichlich Abwechslung: Bis zum 18. August können sich Schülerinnen und Schüler auf den Ferien-Lesestoff in ihrer Bücherei stürzen. Neue Romane und Sachbücher stehen schon in den Regalen bereit und laden zum Schmökern ein.

56 Büchereien im ganzen Land beteiligen sich 2018 an dem erfolgreichen Leseförderprogramm, das 2009 von der Büchereizentrale Schleswig-Holstein und der Nordmetall Stiftung ins Leben gerufen wurde. Der FLC hat sich längst zu einem festen Termin im Sommerprogramm vieler Büchereien in Schleswig-Holstein entwickelt. Mehr als die Hälfte der teilnehmenden Büchereien bietet in diesem Jahr den Junior-FLC an, der sich an Erstleser richtet. Mit der Erweiterung des Konzepts können endlich auch Kinder im Grundschulalter gezielt für das Lesen in den Ferien begeistert werden.

Der Arena-Verlag unterstützt die FLC-Büchereien auch 2018 mit Bücherpakete im Gesamtwert von ca. 5.500,- Euro. Außerdem verlost der Verlag unter den teilnehmenden Büchereien eine Autorenlesung im Wert von ca. 600,- Euro und richtet einen Klassenwettbewerb aus, bei dem Schulklassen Büchergutscheine im Wert von insgesamt 650,- Euro für ihre Schulbibliothek „erlesen“ können.

Weitere Infos unter www.ferienleseclub.de

"Bibliothek ist Stadtentwicklung" –
Austausch über Potential und Nutzen Öffentlicher Bibliotheken auf höchster kommunaler Ebene

Bibliothek ist Stadtentwicklung Gruppenbild c Sauerbrey28.06.2018 – Mit der Veranstaltung „Bibliothek ist Stadtentwicklung“ zeigte das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Deutschen Bibliotheksverband (dbv) Chancen auf für den Ausbau von Bibliotheken zu attraktiven und unverzichtbaren Orten in den Städten und Gemeinden und bot der Kommunalpolitik gleichzeitig ein Forum für Meinungsbildung und Austausch. Rund 40 Entscheiderinnen und Entscheider für die Stadt- und Gemeindeentwicklung kamen gestern (27.06.) im Gästehaus der Landesregierung in Kiel zusammen.

Innenminister Hans-Joachim Grote hob in seiner Begrüßung die gesellschaftliche Bedeutung von Bibliotheken für die Stadtentwicklung hervor:

„Bibliotheken können als Ort gelebter Demokratie Tendenzen der Spaltung und Vereinsamung im digitalen Zeitalter  entgegenwirken. Sie bieten als niedrigschwellige Anlaufstelle Möglichkeiten zur Identifikation mit der kommunalen Gesellschaft und sind damit auch ganz entscheidende Bausteine für gelingende Integration. Öffentliche Bibliotheken können für die Stadtentwicklung wertvolle Impulse geben“, so Grote. In Zeiten der digitalen Gesellschaft sind Bibliotheken gefordert, ihre Kernkompetenzen weiterzuentwickeln, z.B. in den Bereichen Leseförderung und Vermittlung von Medien- und Informationskompetenz. Zunehmend verstehen sich Bibliotheken als sogenannte „Dritte Orte“, die neben einer hohen Aufenthaltsqualität Möglichkeiten zum Lernen, zur Information und zum Austausch bieten. Befördert durch technische Fortschritte ermöglichen Bibliotheken innerhalb der Kommunen, allen Bürgerinnen und Bürgern – unabhängig von Einkommen, Status, Alter, Geschlecht oder Herkunft – die gesellschaftliche Teilhabe und tragen so zu einem guten Miteinander bei.

Zu Gast war u.a.der niederländische Creative Guide und Architekt Aat Vos, der sich in seinem Vortrag mit der veränderten Bedeutung von Bibliotheken und den sich daraus ergebenden Chancen befasste. Einen Einblick in Finanzierungsmöglichkeiten am Beispiel der Städtebauförderung gab Ministerialdirigent Norbert Scharbach (Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein). Starke Impulse für die städtebauliche Einbeziehung Öffentlicher Bibliotheken lieferten Best-Practice-Beispiele aus Dänemark, wo Bibliotheken auch als soziale und kreative Zentren des öffentlichen Lebens oft in Verbindung mit den Bürgerbüros fest in den Kommunen verankert sind.

Die Pressemitteilung zur Eröffnung finden Sie im Pressebereich der Homepage.

Foto: © Jens Sauerbrey/ Leitwerk

Fortbildungsprogramm für das zweite Halbjahr 2018 erschienen

Bibliotheksforum SH 2018 c BZSH01.06.2018 – Mitarbeitende aus Öffentlichen Bibliotheken haben ab sofort wieder die Möglichkeit, sich für Fortbildungen in der Büchereizentrale anzumelden.

ReferentInnen aus dem gesamten Bundesgebiet stellen auch in der zweiten Jahreshälfte aktuelle Trends und Methoden vor, schulen u.a. Strategien zum Zeitmanagement und geben in einem zweitägigen Workshop praxisnahe Tipps für die Kommunikation im Bibliotheksalltag.

Um Bibliothekarinnen und Bibliothekare bei ihrer didaktischen Arbeit zu unterstützen, bietet die Büchereizentrale in Kooperation mit dem BIB das Seminar „Didaktische Kompetenz – Mehr Spaß bei der Moderation von Schulungen und Führungen“ an. Einen Blick über die Landesgrenzen hinaus ermöglicht in diesem Jahr der „Thementag on Tour“, der FaMIs und BibliotheksassistentInnen zum Multikulturhaus in Sonderburg/DK führt. Fortbildungen zu aktuellen Projekten der Büchereizentrale („Messen, forschen, präsentieren. Umweltwissen für Spürnasen und Erfinderkinder“, „Mobiler Makerspace SH“ und „Die FakeHunter“) runden das Angebot ab.

Das gesamte Fortbildungsprogramm mit Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.