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Digitale Ausleihen: Der Online-Boom geht weiter

Rendsburg, 04.05.2015

 Erweiterung des "Onleihe zwischen den Meeren"-Verbunds auf 101 Büchereien ermöglicht 75% der Bevölkerung Nutzung der Online-Bibliothek.

Während die Ausleihzahlen klassischer Medien stagnieren, steigen die digitalen Entleihungen in Schleswig-Holsteins Bibliotheken stetig an. 2014 konnte mit 430.000 Entleihungen ein Plus von 87 Prozent verzeichnet werden. Für das laufende Jahr werden mehr als 500.000 Entleihungen erwartet. Damit festigt sich der Ausleihanteil der E-Medien weiter. Besonders gefragt sind derzeit vor allem Romane und Ratgeber. 

Das digitale Medienangebot der Öffentlichen Bibliotheken im Land steht immer mehr Bürgerinnen und Bürgern offen: 18 Neueinsteiger sind zum 1. Mai 2015 dem Verbund der "Onleihe zwischen den Meeren" beigetreten, der jetzt insgesamt 101 Büchereien umfasst und damit zum größeten Zusammenschluss in ganz Deutschland geworden ist. Mehr als 2 Millionen Einwohner in den Einzugsgebieten der Büchereien haben mittlerweile die Möglichkeit, die Onleihe mit über 42.000 digitalen Medien zu nutzen. Das gilt in der Stadt wie auf dem Land, denn auch alle Fahrbüchereien in Schleswig-Holstein bieten in den ländlichen Gemeinden die Onleihe an. Auch in Zukunft werden Inhalte meistens durch das Lesen erschlossen, ob als Buch oder in digitaler Form ist dabei unerheblich. Die Büchereien tragen mit der Onleihe dem medialen Wandel Rechnung. Durch ihre Niedrigschwelligkeit wirken sie einer digitalen Spaltung entgegen., fasst Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen, Direktor der Büchereizentrale Schleswig-Holstein die Bedeutung des Angebots zusammen.

Die Nutzung ist denkbar einfach: Über das Webportal www.onleihe.de/sh können Bibliothekskunden mit ihrer persönlichen Büchereiausweisnummer und einem Passwort eBooks, eAudios, eVideos und ePapers bequem per Mausklick über das Internet herunterladen. Die eMedien können für einen begrenzten Zeitraum auf dem eigenen Computer, eBook-Reader oder sonstigen mobilen Geräten genutzt werden. Nach dem Ende der Leihfrist stehen die Daten automatisch dem nächsten Kunden zur Verfügung. Eine Rückgabe ist nicht nötig.Gerade für Vielleser und ältere Bibliothekskunden in Schleswig-Holstein ist die Onleihe eine attraktive Ergänzung. Sie wurde im Februar 2011 als Teil der eMedien-Offensive der Öffentlichen Bibliotheken in Schleswig-Holstein initiiert. Ziel der Initiative war es, das Angebotsspektrum im Bereich der digitalen Medien an die veränderten Bedürfnisse der Bibliothekskunden anzupassen. Ihr Erfolg zeigt sich auch in der Akzeptanz des Onleihe-Angebots: 880.000 digitale Entleihungen von rund 31.300 Nutzern verzeichnete die Online-Bibliothek seit ihrem Start.

Die "Onleihe zwischen den Meeren" ist ein Angebot von derzeit 101 Öffentlichen Bibliotheken in Schleswig-Holstein und den Deutschen Büchereien Nordschleswig. Es wird von der Büchereizentrale Schleswig-Holstein koordiniert und durch das Land Schleswig-Holstein sowie die Kreissparkassenstiftung Herzogtum Lauenburg finanziell gefördert.

 

Folgende Bibliotheken bieten Ihren Kunden die Onleihe zwischen den Meeren an:

Ahrensburg, Altenholz, Bad Bramstedt, Bad Oldesloe, Bad Schwartau, Bad Segeberg, Bargteheide, Barmstedt, Boostedt, Bordesholm, Bredstedt, Brunsbüttel, Büchen, Büdelsdorf, Büsum, Eckernförde, Ellerau, Elmshorn, Eutin, Fahrbücherei 2 im Kreis Rendsburg-Eckernförde, Fahrbücherei 3 im Kreis Steinburg, Fahrbücherei 5 im Kreis Nordfriesland, Fahrbücherei 6 im Kreis Schleswig-Flensburg, Fahrbücherei 7 im Kreis Schleswig-Flensburg, Fahrbücherei 8 im Kreis Rendsburg-Eckernförde, Fahrbücherei 9 im Kreis Plön, Fahrbücherei 10 im Kreis Plön, Fahrbücherei 11 im Kreis Stormarn, Fahrbücherei 12 im Kreis Segeberg, Fahrbücherei 13 im Kreis Dithmarschen, Fahrbücherei 14 im Kreis Ostholstein, Fahrbücherei 15 im Kreis Segeberg, Fehmarn, Flensburg, Flintbek, Geesthacht, Gettorf, Glinde, Glücksburg, Glückstadt, Groß Grönau, Großhansdorf, Halstenbek, Harrislee, Heide, Heiligenhafen, Henstedt-Ulzburg, Husum, Itzehoe, Itzstedt/ Nahe, Kaltenkirchen, Kappeln, Kellinghusen, Kiel, Kronshagen, Kropp, Lauenburg, Leck, Lensahn, Lübeck (Emil-P.-Schule), Lütjenburg, Meldorf, Mittelangeln, Mölln, Neumünster, Neustadt, Niebüll, Norderstedt, Nortorf, Oldenburg, Pinneberg, Plön, Preetz, Quickborn, Ratzeburg, Reinbek, Rendsburg, Schacht-Audorf, Schenefeld, Schleswig, Schönkirchen, Schwarzenbek, Schwentinetal/Klausdorf, Schwentinetal/Raisdorf, Sörup, St. Peter-Ording, Stockelsdorf, Süderbrarup, Sylt, Tarp, Timmendorfer Strand, Tönning, Tornesch, Trappenkamp, Trittau, Uetersen, Wahlstedt, Wedel, Wentorf, Wyk und die Deutschen Büchereien Nordschleswig

 

Kontakt

Lisa Wetendorf
Büchereizentrale Schleswig-Holstein
Öffentlichkeitsarbeit
Postfach 680, 24752 Rendsburg
Tel.: 04331/125-412
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

"Lesen macht Leben leichter"

Rendsburg, 17.02.2015

Der Landesverband der Volkshochschulen und die Büchereizentrale Schleswig-Holstein entwickeln gemeinsam Angebote für leseungeübte Erwachsene. Die Schirmherrschaft für die Kampagne "Lesen macht Leben leichter" übernimmt Ministerpräsident Torsten Albig, die schleswig-holsteinischen Sparkassen unterstützen das Projekt.

In Deutschland leben 7,5 Millionen deutschsprachige Frauen und Männer, die Probleme mit dem Lesen und Schreiben haben. Das heißt: Ungefähr jeder zehnte Erwachsene hat nicht richtig lesen und schreiben gelernt. In Schleswig-Holstein sind es rund 250.000 Mitbürger. Menschen, die Probleme mit dem Lesen und Schreiben haben, bleiben von vielen Dingen ausgeschlossen, die für andere ganz selbstverständlich sind. Beruflich geraten sie schnell an ihre Grenzen und in der Regel üben sie Tätigkeiten aus, die weit unter ihren Fähigkeiten liegen. Aber auch in ihrer Freizeit sind Betroffene auf Hilfe angewiesen. Glücklicherweise kann man dieses Problem auch noch im Erwachsenalter lösen: Es ist nie zu spät, lesen und schreiben zu lernen. Deshalb haben die Volkshochschulen und Büchereien im Land gemeinsam Angebote für Menschen entwickelt, die besser lesen und schreiben können möchten. Begleitet wird die Kampagne von Aufklärungsmaterialien für Betroffene und Multiplikatoren.

Ziel der Kampagne ist es, die Lesefähigkeit zu fördern und gleichzeitig das Bewusstsein und Verständnis für die Situation erwachsener funktionaler Analphabeten zu wecken. Funktionale Analphabeten sind in vielen Fällen in der Lage, einzelne Wörter oder sehr kurze Sätze zu entziffern, nicht aber einfache Texte, Arbeitsanweisungen oder Mitteilungen.

In Schleswig-Holstein bieten mehr als 30 Volkshochschulen Kurse an, in denen Erwachsene lesen und schreiben lernen können - noch einmal ganz von vorn oder genau das, was für den Alltag und für den Beruf gebraucht wird. Zunächst werden 30 Büchereien an Kursstandorten mit Medienboxen ausgestattet, die Bücher und Arbeitsmaterialien in "leichter Sprache" enthalten. Darunter befinden sich beispielsweise Adaptionen bekannter Romane in "leichter Sprache", Kochbücher und Lernmaterialien. Zusammengestellt wurde die ca. 30 Titel umfassende Medienauswahl vom Lektorat der Büchereizentrale. "Leseförderung zählt zu den Kernaufgaben der Öffentlichen Büchereien in Schleswig-Holstein. Mithilfe des neuen Medienbox-Angebots erhalten leseungeübte Erwachsene gezielt Unterstützung.", erläutert Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen, Direktor der Büchereizentrale.

"Die Volkshochschulen in Schleswig-Holstein arbeiten schon lange mit großem Engagement daran, den Betroffenen zu helfen.", betont Monika Peters, Direktorin des Landesverbands. In fünf regionalen Beratungsstellen und beim Landesverband der Volkshochschulen können sich Betroffene und am Thema Interessierte ausführlich informieren. Die Beratung ist kostenlos, da sie aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert wird. "Die Leseboxen in den Büchereien sind eine wunderbare Ergänzung zum Kursangebot unserer Mitgliedseinrichtungen und motivieren zusätzlich zum  Lernen.", fasst Monika Peters zusammen. "Lesen ist die Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb unterstützen die schleswig-holsteinischen Sparkassen in den kommenden Jahren verstärkt Projekte zur Förderung der Lesekompetenz.", begründet Gyde Opitz vom Sparkassen- und Giroverband abschließend das Engagement.

Der landesweite Startschuss für die Kampagne fiel am Nachmittag des 17. Februars in der Stadtbücherei Norderstedt-Garstedt. Ingo Tschepe und Karin Sträter, Leiter der örtlichen Bibliotheken, nahmen die ersten Medienboxen entgegen. Überreicht wurden diese von den Kampagnenpartnern Monika Peters, Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen und Gyde Opitz. „Die heute gestartete Kampagne und die damit verbundene Kooperation von Volkshochschulen und Büchereien ergänzt hervorragend die Aktivitäten der Stadt Norderstedt. Sie ist ein weiterer Baustein in der Zusammenarbeit zwischen Volkshochschule und Bücherei innerhalb der Bildungswerke Norderstedt.“, lobte Stadtpräsidentin Kathrin Oehme das Vorhaben.

 

Informationen / Lernmöglichkeiten unter:

www.lesen-macht-leben-leichter.de

www.ich-will-lernen.de

www.ich-will-deutsch-lernen.de

 

Die Büchereien an folgenden Orten werden zu Beginn mit Medienboxen ausgestattet

Ahrensburg, Bad Oldesloe, Bad Schwartau, Brunsbüttel, Eckernförde, Elmshorn, Eutin, Fehmarn, Flensburg, Geesthacht, Heide, Heiligenhafen, Hohenwestedt, Husum, Itzehoe, Kiel, Lübeck, Lütjenburg, Meldorf, Neumünster, Neustadt i.H., Norderstedt, Oldenburg i.H., Pinneberg, Preetz, Rendsburg, Schleswig, St. Peter-Ording, Tornesch, Wedel

 

Kontakt

Lisa Wetendorf
Büchereizentrale Schleswig-Holstein
Öffentlichkeitsarbeit
Wrangelstr. 1, 24768 Rendsburg
Tel.: 04331/125-412
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Winterzeit ist Vorlesezeit!

Rendsburg, 28. November 2014

Staatssekretär Dr. Eberhard Schmidt-Elsaeßer läutet Neustart der Vorleseinitiative "Dezembergeschichten“ der Büchereien in Schleswig-Holstein ein

Zum neunten Mal in Folge startet am Freitag vor dem 1. Advent in Schleswig-Holstein die landesweit unter der Schirmherrschaft von Frau Ministerin Anke Spoorendonk stehende Vorleseinitiative „Dezembergeschichten“ der Büchereizentrale Schleswig-Holstein –  in diesem Jahr erstmals mit einem veränderten Konzept.

Neu sind die nun online bereitgestellten Informationen und Materialien der Seite www.dezembergeschichten.de, mit denen die Mitmach-Möglichkeiten erweitert werden. Neu ist auch das dort vorgestellte „Dezemberbuch des Jahres“, das mit mehr als 300 Exemplaren über die Büchereien im gesamten Land in Umlauf gebracht und vielerorts zu entleihen ist.

Weiterhin können Grundschulen die Initiative als „literarischen Adventskalender“ nutzen: Dabei wird an jedem Schultag im Dezember eine „5-Minuten-Geschichte“ aus dem Buch vorgelesen und mit einer Mitmach-Idee zur Sprach- und Leseförderung im Unterricht vertieft. Erfahrungen aus den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass eine solche Kooperation von Bibliotheken und Schulen zur Stärkung von Lesemotivation und Lesefreude bei Kindern beiträgt.

Zum veränderten Konzept gehört darüber hinaus eine Ausweitung der Einsatzmöglichkeiten über die schulische Leseförderung hinaus: Der freie Online-Zugang zu den Materialien und die breite Verfügbarkeit des „Dezemberbuchs des Jahres“ öffnet auch für offene Lesestunden in Büchereien, für Familien und andere Interessierte die Chance, das Angebot individuell als Anregung zum Vorlesen zu nutzen.

„Beim Vorlesen und Zuhören kann das Alltagsgetriebe in der Adventszeit für eine Weile zur Ruhe kommen“, sagt Susanne Brandt von der Büchereizentrale, die das Projekt koordiniert. “Wir möchten mit dieser Initiative dazu motivieren, diese wunderbare Möglichkeit an vielen Orten des Landes zu entdecken – und Kinder dazu anregen, sich kreativ und spielerisch mit Sprache und Geschichten vertraut zu machen.“

In der Stadtbücherei Nortorf, wo diesmal die landesweite Auftaktveranstaltung am Vormittag des 28. Novembers stattfindet, wird Dr. Eberhard Schmidt-Elsaeßer, Staatssekretär im Ministerium für Justiz, Kultur und Europa,für Kinder der benachbarten Grundschule eine erste Geschichte lesen. Er sieht in der gemeinsamen lebendigen Begegnung mit Geschichten die besondere Chance der Initiative und hebt hervor: „Vorlesen schafft eine eigene Atmosphäre, in der Vorlesende und  Zuhörende eine Gemeinschaft bilden. Alle gemeinsam erleben den Text und doch erschließt er sich jedem einzelnen auf eigene Weise. Basteln, Schreiben, Dichten und Gespräche machen einen Austausch über die verschiedenen Erfahrungen möglich. Fünf Minuten Vorlesezeit im Dezember vermittelt Freude am Abenteuer Lesen“. Ganz in diesem Sinne klingt die Auftaktveranstaltung mit einer gemeinsamen kreativen Aktion zur vorgelesenen Geschichte aus.

 

Kontakt

Lisa Heyse
Büchereizentrale Schleswig-Holstein
Öffentlichkeitsarbeit
Wrangelstr. 1, 24768 Rendsburg
Tel.: 04331/125-412
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