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Eröffnung der Kinder- und Jugendbuchwochen: Vorhang auf für das größte Lesefest in Schleswig-Holstein!

Rendsburg, 14. November 2016

300 Veranstaltungen in 82 Büchereien im Land sollen bei Kindern und Jugendlichen die Lust am Lesen wecken.

Die „Vorlesestudie 2016“ der Stiftung Lesen hat es gerade wieder gezeigt: Vorlesen ist wichtig. Trotz der großen Konkurrenz durch neue Medien mögen es rund 90 Prozent der Fünf- bis Zehnjährigen in Deutschland, wenn sie Geschichten vorgelesen bekommen. Und wenn es etwas zu verbessern gibt, ist die Antwort vieler Kinder ein-deutig und lautet: „Lest uns mehr vor!“

Beste Gelegenheit dazu bieten auch in diesem Jahr die Kinder- und Jugendbuch-wochen, die vom 14. bis zum 27. November bereits zum 33. Mal in ganz Schleswig-Holstein stattfinden. In 82 Büchereien und Schulen sind 34 Autoren, Illustratoren, Geschichtenerzähler und Liedermacher zu Gast, um ihre Freude an Literatur, Geschichten und Sprache mit Kindern und Jugendlichen zu teilen.
Etwa 15.000 Kinder und Jugendliche aus 500 Kindergartengruppen und Schulklas-sen haben in diesem Jahr bei fast 300 Lesungen, Workshops und Theaterauffüh-rungen die Chance, einen Autor oder Künstler zu treffen, neue literarische Welten zu entdecken und Anregungen für das eigene Schreiben zu sammeln.

„Lesen – vor allem vor und laut“ hieß es auch beim landesweiten Auftakt, den der Vizepräsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Bernd Heinemann, gestern (14.11.) in der Stadtbücherei Elmshorn einläutete. Arne Tiedemann, Elmshorner Autor und Bibliothekar an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater, präsentierte unter dem Motto „Mit dem schlimmsten Rechnen“ einen Ausschnitt aus seinem neuen Programm, in dem er einen satirischen Rückblick auf seine Schulzeit wirft. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Schülerinnen und Schülern der Bismarckschule Elmshorn unter der Leitung von Musiklehrer Matthias Wichmann.

Der Vizepräsident betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung von Büchereien und Bibliotheken im digitalen Zeitalter: „Wir wissen um die wichtige soziale Funktion des Vorlesens. Es bringt Menschen jeden Alters zusammen und ermöglicht einen generationenübergreifen Austausch über das Medium des Buches“.

„Leseförderung ist ein wichtiges Anliegen öffentlicher Büchereien in Schleswig-Holstein. Die Kinder- und Jugendbuchwochen tragen seit mehr als 30 Jahren erfolgreich dazu bei, Kinder und Jugendliche für das Lesen zu begeistern. Die Beschäftigung mit Büchern und Geschichten fördert die Entwicklung der Lesekompetenz, die Grundvoraussetzung für die aktive Teilhabe an unserer Gesellschaft ist“, erklärte Heinz-Jürgen Lorenzen, Direktor der Büchereizentrale Schleswig-Holstein.

Das Programm der kommenden zwei Wochen ist vielfältig: 34 namhafte Autoren und Künstler reisen vom 14. bis zum 27. November durch ganz Schleswig-Holstein. Dabei sind unter anderem der ???-Autor Ulf Blanck, THiLO, Margit Auer, Alice Pantermüller und der amtierende Vorleseweltrekordhalter Stefan Gemmel.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.bz-sh.de/index.php/dienstleistungen/kinder-und-jugendbuchwochen.

FerienLeseClub 2016: Clubmitglieder verschlangen im Schnitt sieben Bücher

Rendsburg, 06.10.2016

Der FerienLeseClub (FLC) der Büchereien in Schleswig-Holstein motivierte 3.500 Kinder und Jugendliche zum Lesen in den Ferien. Durchschnittlich las jeder Teilnehmer mehr als sieben Bücher in der unterrichtsfreien Zeit.

Die landesweit größte Leseförderaktion in den Sommerferien lockte wieder zahlreiche junge Lesebegeisterte in Schleswig-Holsteins Bibliotheken: 3.500 Kinder und Jugendliche lasen in der unterrichtsfreien Zeit 25.700 Bücher. Damit verschlangen die Clubmitglieder auch in diesem Jahr im Schnitt sieben Bücher. Als Belohnung für ihre Leseleistung erhielten mehr als 2.300 Schülerinnen und Schüler am Ende der Ferien ein Zertifikat, das im nächsten Zeugnis vermerkt werden kann.

Besonderen Leseeifer bewies die 7d der Gemeinschaftsschule Husum Nord: 146 gelesene Bücher lautete das Fazit zum Ferienende – so viele schaffte keine andere Klasse im Land. Damit konnten die Schülerinnen und Schüler den Klassenwettbewerb des Arena-Verlages zum zweiten Mal in Folge für sich entscheiden und gewannen ein Buchpaket für die Schulbücherei.

Neu in diesem Sommer war die Junior-Variante des FerienLeseClubs, die auch Erstlesern im Grundschulalter Lust aufs Lesen machen sollte.Die Fahrbücherei 07 im Kreis Schleswig-Flensburg hielt für die Jüngeren versuchsweise ein extra angepasstes Logbuch bereit und freute sich über zahlreiche Kinder, die stolz ihre gelesenen Bücher präsentierten. Nach dem Erfolg dieses Testlaufs steht fest: Im nächsten Jahr wird die Junior-Variante für Grundschulen landesweit angeboten!

Die 50 Bibliotheken, die sich in diesem Jahr am FLC beteiligten, bauten 2016 die Zusammenarbeit mit ihren örtlichen Schulen weiter aus. So wurde die Leseförderinitiative vielerorts im Unterricht und auf Fachkonferenzen vorgestellt. Spezielle FLC-Klassenführungen und werbewirksame Veranstaltungen vor den Ferien stimmten neue und alte Clubmitglieder auf die Sommerlektüre ein. Ziel war es, Freude am Lesen zu vermitteln und auch jene zu motivieren, die sonst selten zum Buch greifen. Lesekompetenz ist Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg und die Teilhabe an unserer modernen Gesellschaft. Der FerienLeseClub der schleswig-holsteinischen Büchereien leistet seit vielen Jahren einen wertvollen Beitrag zur Leseförderung und beweist: Lesen macht Spaß“, resümiert Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen, Direktor der Büchereizentrale Schleswig-Holstein.

Im nächsten Jahr wird die von der Büchereizentrale Schleswig-Holstein und der NORDMETALL-Stiftung ins Leben gerufene Leseförderaktion fortgeführt. Als Förderer wird auch der Arena Verlag wieder dabei sein, der seit 2013 die FerienLeseClub-Büchereien mit Buchpaketen versorgt, eine Autorenlesung verlost und zudem den Klassenwettbewerb ausruft. Gewinner des Wettbewerbes sind die Klassen, deren Schülerinnen und Schüler gemeinsam die meisten Bücher im FerienLeseClub gelesen haben:

1. Preis Gold: 300 Euro Bücher-Wertgutschein für die Schülerbücherei
Für die Klasse 7 d der Gemeinschaftsschule Husum für 146 gelesene Bücher

2. Preis Silber: 200 Euro Bücher-Wertgutschein für die die Schülerbücherei
für die Klasse 6 a des Küstengymnasiums in Neustadt i.H. für 72 gelesene Bücher

3. Preis Bronze: 150 Euro Bücher-Wertgutschein für die Schülerbücherei
für die Klasse 5 b der Theodor-Storm-Schule in Husum für 41 gelesene Bücher

Über eine Lesung können sich die FLC-Teilnehmer aus der Gemeindebücherei Schönkirchen freuen, die sich 2016 erstmals am FLC beteiligt hat.

Teilnehmer FerienLeseClub 2016 in Schleswig-Holstein:
50 Büchereien
Barmstedt, Bordesholm, Brunsbüttel, Büdelsdorf, Eckernförde, Elmshorn, Eutin, Fehmarn, Flensburg, Flintbek, Geesthacht, Halstenbek-Krupunder, Halstenbek-Ort, Heide, Heiligenhafen, Helgoland, Hohenlockstedt, Husum, Itzehoe, Kaltenkirchen, Kappeln, Kellinghusen, Kiel, Kiel-Elmschenhagen, Kiel-Friedrichsort, Kiel-Gaarden, Kiel-Mettenhof, Kiel-Suchsdorf, Kronshagen, Kropp, Lensahn, Neumünster, Neustadt/ Holstein, Nortorf, Oldenburg, Pinneberg, Plön, Quickborn, Reinbek, Rendsburg, Schacht-Audorf, Schleswig, Schönkirchen, Schwarzenbek, Sønderborg, Süderbrarup, Tarp, Tönning, Wedel, Fahrbücherei 7 im Kreis Schleswig-Flensbug

Alphabetisierungskampagne „Lesen macht Leben leichter“ – Vorstellung der landesweit ersten Alpha-Points

Rendsburg, 23.September 2016

Der Landesverband der Volkshochschulen und die Büchereizentrale Schleswig-Holstein stellten heute die landesweit ersten Alpha-Points vor, die einen Teil der gemeinsamen Alphabetisierungsarbeit bilden. Kulturministerin Anke Spoorendonk würdigte das Projekt, das von den schleswig-holsteinischen Sparkassen finanziert wird.

Mit der Vorstellung der ersten Alpha-Points als öffentlich zugängliche elektronische Infostellen startet die Alphabetisierungskampagne „Lesen macht Leben leichter“ in die nächste Phase: Deike Neumärker, Leiterin der Stadtbücherei Rendsburg und Rainer Nordmann, Leiter der Volkshochschule Rendsburger Ring, nahmen am heutigen Nachmittag in der örtlichen Volkshochschule die ersten Notebooks und Tablets entgegen, die künftig als Alpha-Points eingesetzt werden. Überreicht wurden diese von Bernd Jäger, Vorstandsmitglied der Sparkasse Mittelholstein.

In den kommenden Wochen werden in 17 Büchereien und 13 Volkshochschulen in ganz Schleswig-Holstein weitere Alpha-Points eingerichtet, die sowohl den Zugang zu Fachinformationen als auch Anregung zum Selbstlernen ermöglichen. Die Einbindung der eLearning-Portale des Deutschen Volkshochschul-Verbandes „ich-will-lernen.de“ und „ich will-deutsch-lernen.de“ sowie weiterer Lernsoftware soll Lernenden auch außerhalb der Alphabetisierungskurse die Möglichkeit geben, das Gelernte zu vertiefen und anzuwenden. Betroffene sollen niedrigschwellig an die Kurs- und Medienangebote der Kampagnenpartner herangeführt werden. Gleichzeitig tragen die Alpha-Points dazu bei, eine breite Öffentlichkeit für das Thema funktionaler Analphabetismus in Schleswig-Holstein zu sensibilisieren.

Kulturministerin Anke Spoorendonk hob die Bedeutung der Kampagne hervor: „Wir alle wissen, dass das Eingeständnis, nicht lesen zu können, bei vielen Betroffenen ein starkes Schamgefühl hervorruft. Es kostet Überwindung, einen solchen Schritt zu wagen. Gerade deshalb sind Einrichtungen wie die Volkshochschulen und Bibliotheken passende Orte für Hilfsangebote. Als Bildungseinrichtungen des Volkes unterstützen sie die Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und stärken ihre sozialen und kommunikativen Fähigkeiten.“

„Unabhängig von sozialem Status oder Bildungshintergrund ermöglichen öffentliche Büchereien in Schleswig-Holstein allen Menschen einen niedrigschwelligen Zugang zu ihren Angeboten. Leseförderung – auch für leseungeübte Erwachsene – zählt dabei zu den Kernaufgaben der Bibliotheken“, erklärte Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen, Direktor der Büchereizentrale.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit den durch die Sparkassen finanzierten Notebooks das Online-Lernen bekannter und leichter zugänglich machen können. Das Kursangebot der Volkshochschulen wird dadurch hervorragend ergänzt. Gerne beraten und informieren die Volkshochschulen zum Thema lesen und schreiben lernen für Erwachsene“, betonte Monika Peters, Direktorin des Landesverbands der Volkshochschulen.

„Die Sparkassen haben sehr gerne dazu beigetragen, dieses vorbildliche Projekt mit auf den Weg zu bringen und die Lesekompetenz in Schleswig-Holstein damit nachhaltig zu fördern. Durch die Alpha-Points wird das Angebot nun noch mehr Menschen zugänglich“, so Bernd Jäger, Vorstandsmitglied der Sparkasse Mittelholstein, zum Engagement der schleswig-holsteinischen Sparkassen.

Die Kampagne „Lesen macht Leben leichter“ ist ein Projekt zur Leseförderung von Erwachsenen, die nicht oder nur begrenzt lesen können. In Deutschland leben 7,5 Millionen deutschsprachige funktionale Analphabeten. Das heißt: Ungefähr jeder zehnte erwerbsfähige Erwachsene hat nicht richtig lesen und schreiben gelernt. In Schleswig-Holstein sind es rund 250.000 Mitbürger. Funktionale Analphabeten sind in vielen Fällen in der Lage, einzelne Wörter oder sehr kurze Sätze zu entziffern, nicht aber einfache Texte, Arbeitsanweisungen oder Mitteilungen. Sie bleiben von vielen Dingen ausgeschlossen, die für andere ganz selbstverständlich sind. Aus diesem Grund haben der Landesverband der Volkshochschulen und die Büchereizentrale Schleswig-Holstein 2015 gemeinsam Angebote entwickelt, um die Lese- und Schreibfähigkeit zu fördern. Im vergangenen Jahr wurde ein starkes Netzwerk aus Institutionen und Verbänden aufgebaut, die das Vorhaben unterstützen. Die Schirmherrschaft für die Kampagne hat Ministerpräsident Torsten Albig übernommen, die schleswig-holsteinischen Sparkassen unterstützen das Projekt.

Informationen/ Lernmöglichkeiten unter:

www.lesen-macht-leben-leichter.de

www.ich-will-lernen.de

www.ich-will-deutsch-lernen.de

Die Büchereien und Volkshochschulen an folgenden Orten werden mit Alpha-Points ausgestattet:

Ahrensburg, Brunsbüttel, Elmshorn, Eutin, Geesthacht, Heiligenhafen, Husum Itzehoe, Kaltenkirchen, Kiel, Meldorf, Neumünster, Neustadt i.H., Norderstedt, Oldenburg i.H., Pinneberg, Preetz, Rendsburg, Schleswig, Tornesch, Wedel

 

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